Bewegung und Gesundheit

"Bewegung ist eine elementare Form des Denkens" Gerd E. Schäfer

Körperliche Aktivität ist für das normale Funktionieren des Organismus und für den Erhalt der Leistungsfähigkeit notwendig. Denn: Der Organismus passt sich an den Umfang und die Art der körperlichen Aktivität eines Menschen an. Je nachdem, wie der Körper beansprucht wird, nimmt die Leistungsfähigkeit zu oder ab bzw. bleibt sie gleich.

Die "Bewegungsdosis" ist entscheidend: Ist die Belastung hoch und lange genug, werden Wachstumsvorgänge (z.B. bei Muskeln) ausgelöst. Andererseits sind auch Abbauprozesse möglich, wenn der Organismus nicht ausreichend beansprucht wird.

Ein Beispiel: Wenn ein gebrochenes Bein einige Wochen eingegipst werden muss und einige Zeit nicht bewegt werden kann, werden die betroffenen Muskeln dünner und schwächer. Nach der Heilung gewinnt die Muskulatur des schwachen Beins durch normale Belastung wieder an Stärke. Durch gezieltes Training kann Schwäche rascher ausgeglichen werden.

Ist die Bewegungsdosis zu hoch und kann sich der Bewegungsapparat nicht ausreichend anpassen, können vor allem bei Sehnen und Gelenken Verletzungen auftreten. Die Körpersysteme funktionieren richtig, wenn sie ausreichend beansprucht werden. Der Körper wird andererseits anfälliger für Funktionsstörungen oder Erkrankungen, wenn die Organsysteme zu wenig beansprucht werden. Wie sich Bewegung auf den gesamten Organismus auswirkt, zeigen die folgenden Beispiele.

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